Tuesday, April 04, 2006

10:1

Wenn einem im WWW mal wieder nichts mehr einfällt, ist ein Besuch auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes die beste Lösung, nicht zuletzt, weil man sich immer irgendwo wiederfindet und dann entweder beschämt oder froh darüber sein kann/muss. So kann man als Mann nur glücklich darüber sein, dass man sich nicht mit 1,4 Kindern rumschlagen muss, die man mit 30,8 Jahren bekommen hat. Ganz anders gestaltet sich die Lage, wenn es um Verkehrsunfälle zwischen Radfahrern und Autos geht. Nein, ich wurde bisher verschont, aber auch nur fast, denn genau wie man im Sommer vergisst wie scheiße der Winter ist, vergessen die Autofahrer im Winter nur zu gerne, dass sie im Sommer ihre geliebte Straße wieder mit dem „gemeinen Radfahrer“ teilen müssen. Aus Gründen die hier nur geahnt werden können, verlässt der von der vermutlich von der Autobahn durch diverse Tempo-100-Schilder, Holländer und MK-Kennzeichen frustrierte Autofahrer diese, um in in alter NfS-Manier innerstädtisch sein Unwesen zu treiben. Nur durch ein lautes „Penner!“ oder auch einfach nur „Arschloch“ lassen sich einige wenige davon abhalten einen selber Teil der Statistik werden zu lassen, die besagt, dass im Jahr 50.000 Räder von Autos umgenietet werden. Dies alles schreibe ich, obwohl ich zum einen weiß, dass es keine Sau lesen wird und zweitens, dass die arme Sau, die mich auf diesen Mist hier bringt, ja schon genug Stress mit Handy und Kippe hatte. Wer hier wie ich den Schaden hat, „spottet nicht nur jeder Beschreibung“, sondern sinnt auch auf Rache: Der bloße Gewichtsunterschied macht es einem unmöglich, sich über reine Beschimpfungen hinaus an Ort und Stelle zu revangieren. Nein, als Radfahrer muss man warten, bis aus dem Autofahrer ein Fußgänger geworden ist. Wie wenig erfolgreich diese Methode jedoch ist, zeigen erneut die Daten des SBAD, denn nur lächerliche 5.000 Fußgänger werden im Jahr von Radfahrern über den Haufen gefahren. Also bitte, das können wir doch besser? Wer noch Ideen braucht, sollte mehr „Fischmob“ hören! Schönen Sommer...

Monday, April 03, 2006

Machbarkeitsstudieren

Er hat es geschafft! „Habeo latinum!“ titelt der Meister auf seiner Homepage. Und ich bin gleich in mehrfacher Hinsicht froh darüber:

  1. Es ist zu schaffen

  2. Er hat es geschafft und bleibt dem, sonst in die Tristesse verfallenden Unialltag erhalten.

  3. Jetzt kann er endlcih wieder richtig trinken!

  4. Dies bleibt bestimmt der einzige, so offensichtlich persönliche Blog auf lange Sicht!

Herzlichen Glückwunsch!

Sunday, April 02, 2006

Fruchtaaaaaalaaaaaarm!

Kann mir mal jemand verraten, warum Arschkinder in der TV-Werbung eine solche Konjunktur haben? Da ich so gut wie gar nicht vor der Glotze hänge, kann ich das locker fragen. ;-) Alles von „Fruchtaaaaaalaaaaaarm“ bis „wer hat den denn gebacken? Da Küüüühlschrank? Lässt für die Zukunft dieses Landes nichts Gutes ahnen. Wo sind die guten alten Zeiten, zu denen es noch alle so gemacht haben, wie die Hersteller der sog. „Probiotikdrinks“ heute? Mehr oder weniger schöne Frauen labern zwar auch Müll, aber sind wenigstens noch ganz nett anzusehen. Also liebe Werbebranche, lasst euch was feines einfallen, ich bin zwar nicht die Zielgruppe, aber ich bin absolut TV süchtig und brauche daher ein wenig ansehnliche Abwechslung!