Wednesday, December 20, 2006
Schachtelsätze
Es kann ja wohl absolut nicht sein dass sich die drei Leser die ich habe über meine Schachtelsätze aufregen da ich meine Sätze schon so kurz wie möglich halte und nur die Sätze bei denen es nötig ist mit Kommata versehe um allen die es wollen das Lesen meiner nicht unklug teilweise fast lyrisch formulierten Texte so leicht wie möglich zu machen damit sie sowohl dem Inhalt als auch meiner subtil implizierten Meinung folgen und nicht zuletzt Folge leisen können wenn sie sich mal auf meine Seite verirren um sich von meinem expliziten mit drittklassigen Fremdwörtern gespickten Genöle verwirren zu lassen
Friday, December 15, 2006
Nachwehen
Als Dortmund in diesem Sommer ein Ganzklörperoberflächenpeeling bekam und dann auch noch Zehntausende Spiel für Spiel Richtung Stadion strömten, da bekam man als Bewohner dieser doch sonst recht ruhigen Großstadt mit, die Welt ist zu Gast in Dortmund. Ihr wurde sogar ein roter Teppich bis zum Stadion ausgerollt. Ein Erlebnis muss es für diejenigen gewesen sein, die eben diesen nutzten um auf direktem Weg zum Spiel zu kommen. Neue Straßen mit frisch bepflanzten, von der FIFA finanzierten Verkehrsinseln, Bierstände, Fahnen aus jedem zweiten Fenster. Welch eine Begrüßung! Doch hier konnte noch keiner ahnen, wo er bis zu seinem, von der FIFA vorgeschriebenen, Sitzplatz noch durch musste… Den Dschungel!!! Denn als zu überwindendes Hindernis liegt die B1 zwischen City und Stadion (oder sollte/muss ich „Signal Iduna Park“ sagen) und da die Planer nun mal fürs planen bezahlt werden, haben sie die dafür vorgesehene Unterführung von minderbegabten Graffitikünstlern in einen Dschungel verwandeln lassen und zu allem Überfluss auch noch Lautsprecher mit Bewegungsmeldern aufgehängt, die beim durchgehen die entsprechenden Geräusche von sich geben. Diese Umstände machen die eh schon schmuddelige Unterführung zu einem Ort, wo s unschöner ist als vorher. Diese vertreibende Wirkung scheint sich ganz offenbar auch auf die meisten anderen Menschen zu übertragen, denn bis heute hat es kein Graffitisprayer lange genug dort ausgehalten um wenigstens das alte Bild der wöchentlich wechselnden Wandbemalung wieder herzustellen. Sehr geehrter Herr Blatter, sorgen sie doch bitte dafür, dass meine Unterführung wieder die Alte wird. Ach ja, und nehmen sie die Kunstrasenidee zurück, wir sind hier nicht beim Tennis!
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